ISBN 3-905045-28-1
Langston Hughes
1902-1967

Ein amerikanischer Dichter, der den Dornenweg der Politik ging
Lyrik in englischer Sprache und in deutscher Nachdichtung

herausgegeben von Norman Elrod.

880 Seiten, gebunden, 22,5x15 cm
Preis: Sfr. 46.50, EU 31.-


Althea Verlag Zürich


zu den Rezensionen ...

 

 


Kein Zweifel, dieser Mann Langston Hughes war ein bedeutender Poet und schrieb so, dass auch einfache, ungeschulte Menschen ihn verstehen konnten und können. Einigen Leserinnen und Lesern wird es vielleicht auffallen, dass der Herausgeber nicht über Hughes als "schwarzen Dichter" oder als "afroamerikanischen Lyriker" schreibt. Für ihn ist Hughes ein Mensch wie er selbst gewesen, nur eben schwarzhäutig und somit gezwungen, in einer Welt zu leben, die nicht seine war und ist; das verhielte sich natürlich nicht anders, wäre der Dichter rot-, gelb- oder braunhäutig gewesen. Diese Tatsache spielt eine Rolle in den Bildtexten. Für den Herausgeber, der sie für diesen Band geschrieben hat, zählt allein, was ein Mensch mit seiner besonderen Hautfarbe ist, tut und will -- sein Charakter.

Max Frisch ist im vorliegenden Buch mit einem Aufsatz über die Lage der Farbigen und ihr Verhältnis zu den Weissen vertreten, so, wie er beides in der Zeit erlebte, die er in den USA verbrachte ... Er wirkte als Schriftsteller und Politiker in der Schweiz in mancher Hinsicht ähnlich wie Hughes in den USA. Beide liessen sich nicht vom Druck der öffentlichen Meinung zum Schweigen bringen und vertraten tapfer ihre Ansichten. Die Sprache und die Macht, die sie ausübt, Bedeutung und Kraft des Worts standen bei beiden im Zentrum ihres Lebens. Es ist nicht erstaunlich, dass sich Frisch am Ende seines Aufsatzes auf Hughes beruft.

Dem Verfasser der Gedichte können wir keinen Dank mehr erweisen, denn er starb ... am 22. Mai 1967 um 10 Uhr 40. Aber denken können wir diesen Dank, und der gilt nicht nur den Gedichten, sondern dem ganzen Menschen, der vor uns steht. Und neben ihm und hinter ihm sehen wir die vielen, die ihm halfen, so zu werden, wie er geworden ist. Ich glaube, Shakespeare hat die Worte gefunden, die zum Hinschied von Langston Hughes passen: "There's a great spirit gone!"

Aus dem Vorwort von Norman Elrod


 


LANGSTON HUGHES
1902 - 1967

EIN AMERIKANISCHER DICHTER, DER DEN DORNENWEG DER POLITIK GING
LYRIK IN ENGLISCHER SPRACHE UND IN DEUTSCHER NACHDICHTUNG


herausgegeben von
Norman Elrod

INHALT

Vorwort


LANGSTON HUGHES * EIN AMERIKANISCHER DICHTER
DES ZWANZIGSTEN JAHRHUNDERTS


Arnold Rampersad:
A Chronology of the Life of Langston Hughes

Arnold Rampersad:
Langston Hughes. A Poet Committed to His Art and Politics

Rudolf von Bitter:
Langston Hughes

Max Frisch:
Begegnung mit Negern

Norman Elrod:
Langston Hughes. The Bard of the Blues


GEDICHTE VON LANGSTON HUGHES
IN ENGLISCHER SPRACHE UND IN DEUTSCHER NACHDICHTUNG


Gedichte von Langston Hughes
in englischer Sprache und in deutscher Nachdichtung

Index der ersten Zeilen in englischer Sprache

Index der ersten Zeilen in deutscher Nachdichtung

Index der Titel in englischer Sprache

Index der Titel in deutscher Nachdichtung

Quellenangaben

Althea Verlag Zürich